Wie unser Geldsystem funktioniert – Geld als Schuld

Wenn die Menschen erst verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert… hier wird es knackig und bündig in unterhaltsamen Videos erklärt. Ein Augenöffner für alle, die sich bis heute noch nicht sicher sind, woher eigentlich das Geld kommt, wem es gehört und warum es ohne Schulden auch kein Geld gäbe. Die Triebfeder unseres Geldsystems ist das fortlaufende Schuldenmachen und genau darin liegt der Fehler im System. Mit drastischen Konsequenzen für die Menschen und das mit mathematischer Gewissheit.


Aus Wikipedia:

FIATGELD

Fiatgeld (auch englisch Fiat money) ist ein Objekt ohne intrinsischen Wert, das als Tauschmittel dient. Die Tauschfunktion wird oftmals durch die Erklärung zum gesetzlichen Zahlungsmittel sichergestellt. Das Gegenteil von Fiatgeld ist Warengeld, das z.B. als Tabak, Reis, Gold oder Silber neben dem äußeren Tauschwert auch einen intrinsischen Wert hat.

Die Verwendung von Geld hängt von seiner Nützlichkeit bzw. von seinem Gebrauchswert ab. Die Nützlichkeit besteht in der Erfüllung der drei Geldfunktionen Tauschmittel-, Sparmittel- sowie Wertmess- bzw. Recheneinheitsfunktion, die jeweils an bestimmte Bedingungen geknüpft ist. Die Tauschmittelfunktion ist nur erfüllt, wenn das Geld allgemein von den Wirtschaftssubjekten als Zahlungsmittel anerkannt wird. Die Sparmittelfunktion ist nur erfüllt, wenn die Inflation gering ist und Vertrauen in den zukünftigen Gebrauchswert als Tauschmittel vorliegt (also Vertrauen darauf, dass das Geld auch in Zukunft als Tauschmittel anerkannt wird). Dieses Vertrauen und die Inflation sind wiederum abhängig vom Vertrauen in und den Erwartungen an die geldausgebende Institution – im Falle von Fiatgeld meistens eine Zentralbank. Die Recheneinheitsfunktion ist stark von den beiden anderen Funktionen abhängig.

Fiatgeld wird durch die zugrundeliegenden Währungsverfassung als gesetzliches Zahlungsmittel festgelegt. Damit ist es gekennzeichnet durch eine gesetzliche Verpflichtung, es als Zahlungsmittel zu akzeptieren, unabhängig davon, ob es die oben beschriebenen Geldfunktionen erfüllt oder nicht. Durch eine gesetzliche Festlegung als Zahlungsmittel alleine erlangt es nicht zwangsläufig die Eigenschaften von Geld, erst durch die allgemeine Akzeptanz von Handelspartnern (Zahlern, Beziehern) auch hinsichtlich Wert und Kurs der Währung. Es ist vom Staat herausgegebenes Geld, was nicht durch eine feste Umtauschbarkeit in Edelmetalle oder andere Wertstandards umgetauscht werden kann. In der Geldtheorie wird dieses Geld als wertlos eingeschätzt, da die Währung an sich keinen intrinsischen Wert hat.
In der Mikrofinanz wird Fiatgeld allerdings benutzt.

Fiatgeld wird oft fälschlicherweise mit Kreditgeld gleichgesetzt, dabei sind Kreditwährungen nur eine Teilmenge von Fiatwährungen. Kreditgeld ist der Kredittheorie nach per Saldo mit der Geldschuld und diesbezüglichem „Rückleistungsdruck“ bzw. verpfändeten Sicherheiten gedeckt. Verringert sich allerdings die Qualität der Sicherheiten bei der Kreditvergabe, nimmt nach Friedrich August von Hayek die Neutralität des Geldes und damit der Marktwert des Geldes ebenso ab.

Theoretisch erlaubt Fiatgeld Geldschöpfung in beliebiger Höhe und kann daher einem Staat, bzw. seiner Zentralbank auch große geldpolitische Flexibilität ermöglichen. Üblicherweise werden aber über Auflagen Grenzen gezogen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Fiatgeld

(C) GELDRAUB

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