USA nimmt 1 Billion $ neue Schulden in den vergangenen 45 Tagen auf

Zwischen dem 1. Oktober, der erste Tag des neuen Fiskaljahres 2014, und dem 14. November musste das US-Schatzamt (Finanzministerium) für über 1 Billion Dollar neue Schulden aufnehmen. In diesen 6 Wochen benötigte der Staat die 1’014’215’000’000 um seinen Verpflichtungen nachzukommen, denn in der gleichen Zeit kamen nur 255 Milliarden an Steuern rein. Das neue Geld wurde durch den Verkauf von Staatsanleihen und anderen Schuldscheinen realisiert. Im Jahr 2013 musste das US-Schatzamt für 8,3 Billionen Dollar neue Schulden aufnehmen um die Rückzahlung von Schulden in Höhe von 7,5 Billionen Dollar zu sichern.  Das Prinzip: Alte Schulden durch neue ablösen. Zum Vergleich: Das Steueraufkommen in den USA kommt im selben Zeitraum gerade einmal auf 244 Milliarden Dollar.
Originalquelle: Weiterlesen…

 

Die Welt auf Pump – Reißen uns die Schulden in den Abgrund?

Es ist eine verrückte Welt: Jährlich werden Güter und Dienstleistungen im Wert von über 56 Billionen Euro produziert. Die Umsätze der Börsen mit Aktien sind geringfügig geringer. Doch unglaubliche 810 Billionen Euro bewegen die Devisenhändler, und auf den hoch-riskanten Derivatemärkten werden jährlich 569 Billionen Dollar umgesetzt. Angeblich haben wir über unsere Verhältnisse gelebt, uns zu viel geleistet: Auf jedem Deutschen lastet eine Staatsschuld von fast 26.000 Euro. Weltweit stehen die Industrieländer mit 55 Billionen Euro in der Kreide. Jetzt sollen es die Bürger richten – sprich Sparen, hämmert uns die Politik ein. Die Staatsverschuldung hat weltweit Billionen umverteilt – von unten nach oben. Mit den Schulden explodierten die Vermögen der Millionäre dieser Welt. Warum? Gierige Banker? Arglose Politiker? In einem Gewinnmaximierungssystem, das angeblich alternativlos ist? Die Staatsverschuldung und die Dominanz der Finanzoligarchie ist eine Gefahr für unser Gemeinwesen und die Demokratie, urteilt der Wirtschaftsexperte Prof. Max Otte.

Advertisements